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      <video:title>Growzelt im Winter: Kalte Nächte und Kondenswasser</video:title>
      <video:description>Im Winter heizt die Lampe das Zelt: Fast ihr ganzer Strom wird zu Wärme, auch bei LED. Geht das Licht aus, kühlt das Zelt im kalten Raum ab, die Luftfeuchte steigt, und unter dem Taupunkt schlägt sich Wasser nieder, zuerst an der kältesten Fläche; das kann die Zeltwand sein. Als grobe Linie aus mehreren Quellen wachsen Tomate, Paprika und Basilikum nachts besser über 15 °C, unter 10 bis 12 °C wird es kritisch. Für Gewächshäuser raten Fachleute, früh am Tag zu gießen und die Luft auch nachts zu bewegen; im Zelt macht die Lampe Tag und Nacht. Gas- und Petroleumöfen gehören nicht in den Growraum.</video:description>
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      <video:title>Knick im Schlauch: Wie viel Luft kostet ein schlecht verlegter Abluftschlauch?</video:title>
      <video:description>Die Luftmenge auf dem Lüfter gilt ohne Schlauch. Jeder Meter Schlauch, jeder Bogen und jedes Zusammenschieben erhöht den Druckverlust, der Lüfter fördert weniger Luft. An gedämmten US-Lüftungsschläuchen mit 150 bis 250 mm stieg er schon bei rund 15 % Stauchung auf ein Vielfaches. In einem Laborversuch kamen bei einem Baustellenlüfter mit 5 m geradem Schlauch 81 % der angegebenen Luft an, mit einer Kehrtwende nur die Hälfte. Bei drei anderen Lüftern kostete sie weniger. Darum: Schlauch kürzen statt zusammenschieben, Bögen weit legen, lange Strecken abstützen, beim Lüfterdurchmesser bleiben.</video:description>
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      <video:title>Lüfter regeln: Halbe Drehzahl, wie viel Strom?</video:title>
      <video:description>Nach den Ventilatorgesetzen fördert ein Lüfter bei halber Drehzahl die Hälfte der Luft bei einem Viertel des Drucks und braucht theoretisch nur ein Achtel der Leistung. In der Praxis ist es mehr, weil die Verluste im Motor beim Langsamlaufen nicht im gleichen Maß sinken. Einfache Wechselstromlüfter, die über Stufen oder die Spannung gedrosselt werden, sparen weniger, als die Theorie verspricht, aber sie sparen. EC-Motoren verlieren dabei weniger; wie viel das bringt, hängt davon ab, wie stark Filter und Schlauch bremsen. Nimm nur einen Regler, den der Hersteller für deinen Lüfter freigibt.</video:description>
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      <video:title>Warum gehört ein Umluftventilator ins Zelt?</video:title>
      <video:description>Abluft tauscht die Luft im Zelt aus, Umluft bewegt die Luft, die schon drin ist. Um jedes Blatt liegt eine dünne Schicht fast stehender Luft, durch die CO₂ ins Blatt und Wasserdampf hinaus muss. Bewegte Luft macht diese Schicht dünner und mischt warme, kalte und feuchte Nester. Schon sanfte Luftbewegung wirkt: In Klimakammer-Versuchen stieg die CO₂-Aufnahme vor allem bis etwa 0,2 m/s. Zu viel Wind schadet.</video:description>
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      <video:title>Was ist VPD und welcher Wert passt?</video:title>
      <video:description>VPD (Dampfdruckdefizit) beschreibt, wie stark die Luft am Blatt Wasser zieht. Es hängt von Temperatur und Luftfeuchte zusammen ab: 60 % sind bei 20 °C zu feucht (0,66 kPa), bei 28 °C passend (1,09 kPa), jeweils mit einem Blatt 2 °C kühler als die Luft gerechnet. Als Richtwert gelten für die meisten Pflanzen etwa 0,7 bis 1,5 kPa (nach E. Runkle, Michigan State University).</video:description>
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      <video:title>Wie funktioniert ein Aktivkohlefilter?</video:title>
      <video:description>Aktivkohle hält Geruchsstoffe an ihrer Oberfläche fest. Ein Gramm hat innen typischerweise 800 bis 1.400 Quadratmeter Oberfläche (US EPA). Die Luft braucht dafür etwas Zeit in der Kohle, deshalb nennen Hersteller für ihre Filter einen Höchst-Luftstrom. Gleichzeitig bremst der Filter die Luft: Mit Filter fördert jeder Lüfter weniger, als auf dem Typenschild steht. Hohe Luftfeuchte schwächt die Kohle, und irgendwann ist sie voll. Einen festen Wechseltermin gibt es nicht.</video:description>
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      <video:title>Wie stark muss dein Lüfter sein?</video:title>
      <video:description>Für ein Zelt mit 120 × 120 × 200 cm braucht dein Abluftlüfter als Richtwert etwa 180 m³/h. Gerechnet wird das Zeltvolumen (2,88 m³) mal 40 Luftwechsel pro Stunde, plus 30 % für den Aktivkohlefilter und 20 % Reserve zum Drosseln. Die Faktoren sind Praxis-Richtwerte des GrowNova-Abluft-Rechners, maßgeblich sind die Herstellerangaben.</video:description>
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      <video:title>Zeigt dein Hygrometer richtig? Der Salztest</video:title>
      <video:description>Mit Kochsalz: Ein feuchter Salzbrei hält die Luft in einem dicht geschlossenen Beutel oder einer Dose bei rund 75 % relativer Luftfeuchte (75,5 % bei 20 °C, 75,3 % bei 25 °C). Leg das Hygrometer daneben, ohne dass das Salz es berührt, stell alles an einen Ort mit gleichbleibender Temperatur und lies nach mindestens einem Tag ab, wenn sich die Anzeige nicht mehr ändert. Zeigt das Gerät zum Beispiel 70 %, misst es in diesem Bereich etwa 5 Prozentpunkte zu wenig. Das ist eine grobe Kontrolle, keine Laborkalibrierung.</video:description>
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      <video:title>50.000 Stunden: Was die Lebensdauer einer LED-Pflanzenlampe bedeutet</video:title>
      <video:description>Die Stundenzahl auf einer LED-Pflanzenlampe sagt meist nicht, wann sie kaputtgeht, sondern wann ihr Licht auf einen bestimmten Anteil gesunken ist: L70 heißt noch 70 %, L90 noch 90 % des Anfangslichts. Der Wert ist eine Hochrechnung aus kürzeren Messungen und gilt im Mittel für viele gleiche Leuchten, nicht für jede einzelne. Er beschreibt nur das Licht, das Netzteil fällt oft früher aus. 50.000 Stunden sind bei 12 Stunden Licht am Tag gut 11 Jahre, bei 18 Stunden gut 7,5 Jahre.</video:description>
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      <video:title>Dimmen: Spart halbes Licht auch halben Strom?</video:title>
      <video:description>Ungefähr, aber nicht genau: Beim Dimmen gibt das Netzteil der Lampe weniger Strom an die LEDs oder schaltet sie sehr schnell an und aus. Über den größten Teil des Dimmbereichs sinken Leistungsaufnahme und Licht dabei ungefähr im gleichen Maß. Herstellertabellen, die das exakt zeigen, sind aber offenbar gerechnet und nicht gemessen. Weit heruntergedimmt arbeitet das Netzteil schlechter, dann sinkt der Stromverbrauch eher weniger stark als das Licht. Was deine Lampe gedimmt wirklich aufnimmt, zeigt ein Strommessgerät zwischen Steckdose und Lampe.</video:description>
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      <video:title>LED oder Natriumdampflampe?</video:title>
      <video:description>Für Pflanzen zählt nicht die Wattzahl, sondern wie viel Licht aus der Leuchte kommt, in µmol/s. Typische LED-Leuchten liefern 2 bis 3 µmol je Joule Strom, Natriumdampfleuchten je nach Bauart gemessen 0,94 bis 1,72. Weil im geschlossenen Raum fast der ganze Strom zu Wärme wird, heizt eine sparsame LED-Leuchte bei gleicher Lichtmenge weniger. Die Natriumdampflampe strahlt zudem mehr Wärme auf die Blätter, unter LED bleiben sie oft etwa 1 bis 2 °C kühler. Natriumdampflicht ist gelb-orange mit wenig Blau, braucht ein Vorschaltgerät und enthält Quecksilber: nie in den Hausmüll.</video:description>
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      <video:title>Licht von der Seite: Was bringen Zusatzleisten unter dem Blätterdach?</video:title>
      <video:description>Licht von oben wird im Pflanzenbestand nach unten immer schwächer: In einem dichten Gurkenbestand im Gewächshaus kamen am Boden nur 2,6 % an. Leisten zwischen oder unter den Pflanzen geben den unteren Blättern eigenes Licht, sie bleiben grüner und machen mehr Fotosynthese. Brachten die Leisten zusätzliches Licht, stieg die Ernte meist, in einem Tomatenversuch im Gewächshaus um 21 %. Ob dieselbe Lichtmenge, nur anders verteilt, mehr bringt, ist umstritten. Die meisten Versuche liefen mit hohen Pflanzen im Gewächshaus, für Growzelt und Kräuterschale haben wir keine Studie gefunden.</video:description>
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      <video:title>Rot, Blau, Weiß: Welches Licht nutzt die Pflanze?</video:title>
      <video:description>Für die Photosynthese rechnet man mit Licht von Blau bis Rot, 400 bis 700 nm (PAR). Dabei zählt die Zahl der Lichtteilchen, nicht die Helligkeit fürs Auge. Alle Farben darin treiben die Photosynthese an: Bei schwachem Licht wirkt je Lichtteilchen Rot am stärksten, Grün und Blau weniger, und grünes Licht nimmt ein Blatt zum größten Teil auf. Unter weißen LEDs wuchsen Jungpflanzen in einem Versuch ähnlich gut wie unter rot-blauen, und Mängel und Schädlinge erkennst du besser. Etwas Blau gehört dazu, Fernrot kann mit dem übrigen Licht mithelfen, Pflanzen aber auch strecken.</video:description>
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      <video:title>Warum blüht der Weihnachtsstern erst im Dunkeln?</video:title>
      <video:description>Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagpflanze: Er blüht und färbt seine Hochblätter erst, wenn die Nächte lang sind. Entscheidend ist, wie lange es am Stück dunkel bleibt; schon wenig Licht in der Nacht kann die Blüte verzögern. US-Beratungsstellen raten, ihn ab Ende September oder Anfang Oktober jede Nacht mindestens 14 Stunden völlig dunkel zu halten, zum Beispiel unter einem Karton oder im Schrank, und tagsüber hell zu stellen. Nach etwa 8 bis 10 Wochen färben sich die Hochblätter. Kälte braucht er dafür nicht; sehr warme Nächte können die Blüte verzögern.</video:description>
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      <video:title>Was ist DLI und wie viel Licht braucht deine Pflanze?</video:title>
      <video:description>DLI (Daily Light Integral, Tageslichtsumme) zählt, wie viel Licht über einen ganzen Tag auf einen Quadratmeter fällt, in mol pro m² und Tag. Du rechnest es aus PPFD und Beleuchtungsdauer: PPFD × Stunden × 3.600 ÷ 1.000.000. Mit 600 µmol/m²/s und 18 Stunden sind das 38,88 mol, mit 12 Stunden nur 25,92 mol. Wie viel eine Pflanze braucht, hängt von der Art ab: Die Purdue University teilt Zierpflanzen in Klassen von 3-6 bis über 18 mol ein.</video:description>
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      <video:title>Was kostet der Strom für deine Pflanzenlampe?</video:title>
      <video:description>Die Stromkosten rechnest du mit der Leistungsaufnahme in Watt, den Betriebsstunden und deinem Strompreis: Watt mal Stunden geteilt durch 1.000 ergibt Kilowattstunden (kWh), kWh mal Preis ergibt die Kosten. Beispiel aus dem Stromkosten-Rechner: Eine Lampe mit 200 W bei 18 Stunden Licht und ein Lüfter mit 60 W rund um die Uhr brauchen zusammen 5,04 kWh am Tag, in 70 Tagen 352,8 kWh. Bei 0,35 € je kWh sind das 123,48 € pro Zyklus, davon 88,20 € für die Lampe.</video:description>
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      <video:title>Wie hoch hängt die Pflanzenlampe, und wann dimmst du?</video:title>
      <video:description>Die Regel „doppelter Abstand, ein Viertel Licht&quot; gilt nur für punktförmige Lampen. Bei flächigen LED-Leuchten nah über den Pflanzen fällt das Licht viel schwächer ab: In einer Messung der Purdue University brachte ein Drittel des Abstands dreimal so viel Licht, nicht neunmal. SANlight empfiehlt für seine EVO-Leuchten je nach Zelt 30 bis 50 cm über den Pflanzen, mindestens 15 cm. Brauchen junge Pflanzen weniger Licht, kann Dimmen statt Hochziehen Strom sparen: In einer Purdue-Studie mit Salat brauchte die tief gehängte, gedimmte Lampe halb so viel Strom.</video:description>
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      <video:title>Zimmerpflanzen und Kräuter im Winter: Reicht das Fensterlicht?</video:title>
      <video:description>Für Kräuter wie Basilikum meist nicht, für Pflanzen, die wenig Licht vertragen, wie Schusterpalme oder Sansevieria, kann ein heller Platz am Fenster reichen. Draußen kommen in Deutschland im Dezember im Mittel nur rund 4 mol Pflanzenlicht pro m² und Tag an, im Juni rund 40 (unsere Rechnung aus Daten des Deutschen Wetterdienstes). Die Scheibe und vor allem der Abstand zum Fenster nehmen davon noch einiges weg. Für Basilikum in der Wohnung empfehlen Forscher 8 bis 10 mol am Tag. Eine Pflanzenlampe schließt die Lücke: Für 8 mol in 14 Stunden braucht es rund 160 µmol/m²/s.</video:description>
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      <video:title>AutoPot: Wie gießt sich der Topf ohne Strom?</video:title>
      <video:description>Mit Schwerkraft und einem rein mechanischen Ventil. Der Tank steht laut AutoPot mindestens 15 cm über dem höchsten Ventil, das Wasser fließt durch sein eigenes Gewicht in die Schale unter dem Topf. Im Ventil, dem AQUAvalve, sitzen laut Hersteller zwei Schwimmer: Bei etwa 2 cm Wasserstand sperren sie den Zulauf, und ein Unterdruck hält ihn zu, bis die Pflanze die Schale leer getrunken hat. Erst dann füllt das Ventil neu. Aus der Schale saugt die Erde das Wasser wie ein Schwamm nach oben.</video:description>
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      <video:title>Automatisch gießen: Wie groß muss der Tank sein?</video:title>
      <video:description>Tankgröße = Verbrauch je Pflanze und Tag × Anzahl Pflanzen × Tage, plus Reserve. Den Verbrauch misst du selbst: Topf nach dem Gießen und Abtropfen wiegen, 24 Stunden später noch einmal. 1 g Gewichtsverlust entspricht 1 ml Wasser. Beispiel mit einem angenommenen Verbrauch von 1 Liter pro Pflanze und Tag: 4 Pflanzen × 10 Tage = 40 Liter. AutoPot rät, bei etwa einem Drittel Rest nachzufüllen, darum rechnest du × 1,5 und brauchst im Beispiel einen Tank ab 60 Litern.</video:description>
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      <video:title>Grüne Brühe im Tank: Algen vermeiden</video:title>
      <video:description>Algen brauchen Wasser, Licht und Nährstoffe. Wasser und Nährstoffe sind in einem Tank mit Nährlösung ohnehin da, steuern kannst du vor allem das Licht: Nimm einen Tank, der kein Licht durchlässt, und decke das Wasser ab. Ein Filter hält Schmutz zurück, einzelne Algenzellen passen aber oft hindurch, und in Leitungen kann sich Bakterienschleim bilden. Reinige deshalb Tank, Filter und Leitungen regelmäßig. Algenmittel gehören nicht ins Gießwasser, sie können auch deinen Pflanzen schaden.</video:description>
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      <video:title>Dünger abmessen: Spritze, Pipette oder Messbecher?</video:title>
      <video:description>Lies zuerst die Einheit im Düngeplan: HESI rechnet in ml pro 10 Liter, Biobizz in ml pro Liter (Herstellerangaben). Teile den Wert aus dem Plan durch die Liter, für die er gilt, und nimm ihn mal deine Liter: 50 ml pro 10 Liter sind für 5 Liter 25 ml. Wenige Milliliter misst du mit einer Dosierspritze oder Messpipette. In Versuchen mit flüssigen Arzneimitteln maßen Menschen mit Spritzen deutlich genauer als mit Dosierbechern. Nimm das kleinste Gefäß, in das deine Menge passt, lies auf Augenhöhe ab und nimm den Messbecher für das Wasser.</video:description>
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      <video:title>Feinwaage: Was heißt „0,01 g&quot;?</video:title>
      <video:description>„0,01 g&quot; auf einer Feinwaage ist die Ablesbarkeit: der kleinste Schritt, in dem die Anzeige springt. Wie genau die Waage wiegt, sagt diese Zahl nicht. Schon das Runden der Anzeige kostet bei kleinen Mengen Genauigkeit, bei 0,1-g-Schritten und 0,5 g bis zu 10 %, und die eigene Abweichung der Waage kommt dazu: Eine geeichte Beispielwaage der Eichbehörde Niedersachsen mit 0,01-g-Anzeige darf im Gebrauch bis 500 g Last um 0,1 g danebenliegen. Wiege Pulverdünger deshalb lieber für die ganze Gießkanne ab als für einen einzelnen Liter, ohne Luftzug und bei Raumtemperatur.</video:description>
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      <video:title>Gelbe Blätter: unten oder oben?</video:title>
      <video:description>Wo eine Pflanze zuerst gelb wird, gibt einen ersten Hinweis: Gelb unten an alten Blättern spricht eher für Mangel an Stickstoff, Kalium oder Magnesium, gelb oben an jungen Blättern eher für Calcium oder Eisen. Eisenmangel kommt am häufigsten von zu hohem pH-Wert, Blütenendfäule an der Tomate meist von unregelmäßigem Gießen. Gelbe Blätter können auch von Staunässe, Trockenheit, Kälte, Lichtmangel, Altern oder zu viel Dünger kommen. Unsere Merkregel: erst Gießen und pH prüfen, im Topf auch den EC-Wert, dann düngen. Sicher zeigt einen Mangel nur eine Laboranalyse.</video:description>
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      <video:title>Leitungswasser zum Gießen: Wie hart ist es, und wann brauchst du CalMag?</video:title>
      <video:description>Die Wasserhärte zeigt, wie viel Calcium und Magnesium in deinem Leitungswasser gelöst ist. Weich heißt unter 1,5, hart über 2,5 Millimol pro Liter, umgerechnet etwa 8,4 und 14 °dH. Deine Werte nennt dein Wasserversorger, auf seiner Internetseite auch Calcium und Magnesium in Milligramm pro Liter. Ob du einen CalMag-Zusatz brauchst, hängt von diesem Wasser und von deinem Dünger ab: Hartes Wasser bringt schon einen Teil mit, Regen- und Osmosewasser kaum etwas. Für den pH-Wert zählt die Karbonathärte: Ist sie hoch, steigt er im Substrat mit der Zeit.</video:description>
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      <video:title>Mykorrhiza ehrlich: Was die Pilze können und was nicht</video:title>
      <video:description>Mykorrhiza ist ein Tausch zwischen Wurzeln und bestimmten Bodenpilzen: Die Pilzfäden holen Wasser und Nährstoffe, vor allem Phosphor, die Pflanze gibt dafür Zucker, bei der häufigsten Form auch Fett. Die meisten Pflanzen machen mit, etwa Tomate und Paprika, Kohlgewächse, Spinat, Mangold und Rote Bete dagegen meist nicht. Viel Phosphor bremst die Pilze oft. Im eingewachsenen Gartenbeet sind sie häufig schon da. Eine Zugabe ist eher in Topferde mit kaum Pilzen sinnvoll, laut BioTabs direkt ins Pflanzloch. In unabhängigen Gewächshaustests wuchsen die Pilze aus vielen Handelsprodukten nicht an.</video:description>
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      <video:title>NPK: Was heißen die drei Zahlen auf dem Dünger?</video:title>
      <video:description>Die drei Zahlen geben den Gehalt der drei Hauptnährstoffe in Prozent vom Gewicht an, immer in der Reihenfolge Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K). „3-2-3&quot; heißt: 100 g Dünger enthalten 3 g Stickstoff, 2 g Phosphat (P2O5) und 3 g Kaliumoxid (K2O). Phosphor und Kalium stehen dabei in der Regel als Oxid auf dem Etikett: Phosphat mal 0,436 ergibt reinen Phosphor, Kaliumoxid mal 0,830 reines Kalium, hier 0,87 g und 2,49 g. Auch bei Flüssigdünger sind es Prozent vom Gewicht, wenn keine andere Bezugsgröße angegeben ist. Was im Gießwasser landet, entscheidet die Dosierung.</video:description>
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      <video:title>Was ist der pH-Wert und welcher passt?</video:title>
      <video:description>Der pH-Wert zeigt, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Jede Stufe ist ein Faktor 10: pH 5 ist zehnmal saurer als pH 6. Er entscheidet, ob die Pflanze die Nährstoffe nutzen kann. Für Nährlösungen und erdelose Substrate wie Kokos gilt meist etwa 5,5 bis 6,5 als günstig, für mineralischen Gartenboden eher 6 bis 7. Den passenden Bereich für deinen Dünger und dein Substrat nennt der Dünger- oder Substrathersteller.</video:description>
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      <video:title>Was steckt im BioTabs Starter Pack?</video:title>
      <video:description>Das BioTabs Starter Pack (Art.-Nr. BT011) enthält acht Teile: 10 BioTabs-Düngetabletten (210 g), Mycotrex mit Mykorrhiza-Sporen (50 g), den Flüssigdünger Orgatrex (250 ml), Bactrex mit Bodenbakterien (25 g), den Bodenverbesserer Startrex (250 g), einen Leitfaden sowie drei Klammern und einen Löffel aus Holz. Laut BioTabs reicht der Inhalt je nach Topfgröße für 5 bis 10 Pflanzen.</video:description>
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      <video:title>Was zeigt der EC-Wert und welcher passt?</video:title>
      <video:description>Der EC-Wert zeigt, wie gut Wasser Strom leitet. Gelöster Dünger zerfällt in geladene Teilchen. Je mehr davon gelöst sind, desto höher der EC. Er wird in mS/cm gemessen. Auch Leitungswasser hat schon einen EC, darum misst du es zuerst: Hat dein Wasser 0,5 mS/cm und die fertige Lösung 2,5 mS/cm, kommen 2,0 mS/cm vom Dünger. Einen EC-Wert für alle Pflanzen gibt es nicht. Dosiere nach dem Plan des Düngerherstellers und kontrolliere mit dem Messgerät.</video:description>
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      <video:title>Wie viel Dünger brauchst du für einen ganzen Zyklus?</video:title>
      <video:description>Düngepläne geben die Dosis meist in ml je 10 Liter Wasser an, Woche für Woche. Für den Bedarf im ganzen Zyklus rechnest du jede Woche auf deinen Tank und deine Gießgänge hoch und zählst alles zusammen. Beispiel HESI-Plan für Kokos: Coco 50 ml je 10 L in sieben Blütewochen, bei einem 10-Liter-Tank und zweimal pro Woche frisch angesetzt sind das 700 ml, also eine 1-Liter-Flasche.</video:description>
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      <video:title>pH-Messgerät kalibrieren und richtig lagern</video:title>
      <video:description>Ein pH-Messgerät misst eine winzige Spannung, und sein Messfühler altert. Darum wandert die Anzeige. Kalibriere mit zwei frischen Lösungen: zuerst pH 7 für den Nullpunkt, dann pH 4 für die Steilheit, wenn dein Gerät nichts anderes vorgibt. Halte Kalibrier- und Nährlösung ähnlich warm, das hilft gegen den Temperatureinfluss auf den Messfühler. Dass sich der pH-Wert der Nährlösung selbst mit der Temperatur ändert, rechnet kein Gerät heraus. Fass die Glasspitze nicht an, entferne Belag mit mildem Spülmittel und lagere sie feucht in Aufbewahrungslösung, nie in destilliertem oder Osmosewasser.</video:description>
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      <video:title>Kräuter richtig trocknen und lagern</video:title>
      <video:description>An der Luft trocknen Kräuter am besten warm, trocken und luftig in einem schattigen Raum, nicht in der prallen Sonne. Häng nur kleine Bündel auf oder leg die Blätter so aus, dass sie sich nicht berühren. Im Dörrgerät reichen etwa 35 bis 45 °C. Fertig sind die Kräuter, wenn die Blätter zerbröseln und die Stiele beim Biegen brechen. Danach luftdicht, kühl, trocken und dunkel lagern.</video:description>
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      <video:title>Wie hält ein Feuchtepack 62 %?</video:title>
      <video:description>Ein Salz-Feuchtepack wie Boveda enthält laut Hersteller Salzwasser mit ungelöstem Salz in einer Folie, die Wasserdampf durchlässt. Über gesättigter Salzlösung stellt sich im dicht geschlossenen Glas eine feste Luftfeuchte ein, die vom Salz abhängt: Ist die Luft trockener, gibt das Pack Wasserdampf ab, ist sie feuchter, nimmt es ihn auf. Integra Boost arbeitet laut Hersteller salzfrei mit Glycerin und Wasser, dort hängt der Wert vom Mischverhältnis ab. Ein Pack gleicht nur kleine Schwankungen aus, es ist kein Trockner. Die 62 % sind ein Herstellerwert, keine Garantie gegen Schimmel.</video:description>
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      <video:title>Anzucht: Wie warm, wie feucht und wie hell?</video:title>
      <video:description>Samen keimen am zügigsten in warmem Substrat, für viele Gemüse bei etwa 18 bis 25 °C, je nach Art. In einem Laborversuch brauchten Tomatensamen bei 10 °C etwa 43 Tage bis zum Keimling, bei 25 °C etwa 6 Tage, bei 35 °C wieder etwa 9. Für die Heizmatte wird ein Thermostat empfohlen, dessen Fühler im Substrat steckt. Die Haube kommt ab, sobald die ersten Keimlinge da sind. Stecklinge bleiben abgedeckt, bis sie Wurzeln haben, und werden regelmäßig gelüftet.</video:description>
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      <video:title>Kleine Fliegen in der Blumenerde? Trauermücken</video:title>
      <video:description>Kleine, dunkle Mücken, die beim Gießen aus dem Topf auffliegen, sind oft Trauermücken. Sie stechen nicht und sind für Mensch und Tier keine Gesundheitsgefahr. Schaden machen ihre Larven in der Erde: Bei starkem Befall fressen sie an feinen Wurzeln, gefährdet sind vor allem Keimlinge, Stecklinge und junge Pflanzen. Am wichtigsten ist, die Erde oben abtrocknen zu lassen, lieber von unten zu gießen und Staunässe zu vermeiden. Eine Gelbtafel zeigt den Befall und fängt Mücken, die Larven in der Erde erreicht sie aber nicht.</video:description>
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      <video:title>Kokos statt Erde: Was musst du anders machen?</video:title>
      <video:description>Kokossubstrat aus der Hülle der Kokosnuss speichert Wasser und lässt trotzdem Luft an die Wurzeln. Es ist aber nicht leer: Es liefert kaum Stickstoff, Calcium und Magnesium und bringt oft viel Kalium mit. Darum düngst du von Anfang an mit einem Dünger, der zu Kokos passt, und sorgst dafür, dass Calcium und Magnesium über hartes Wasser oder den Dünger ankommen. Rohes Kokos ist oft salzig und wird für den Gartenbau gewaschen, gepuffertes zusätzlich mit einer Calciumlösung behandelt. Miss den pH-Wert im fertigen Gießwasser, meist passt etwa 5,5 bis 6,5, und lass Kokos nicht ganz austrocknen.</video:description>
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      <video:title>Stecklinge bewurzeln: So klappt es bei Kräutern</video:title>
      <video:description>Basilikum, Minze, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian lassen sich gut über Stecklinge vermehren. Schneide eine junge Triebspitze ohne Blüten knapp unter einem Blattknoten ab. Sie ist meist 5 bis 10 cm lang, bei Salbei und halbreifen Trieben bis 15 cm. Entferne die unteren Blätter und stecke den Steckling in lockeres, feuchtes Substrat. Unter einer Haube, die du regelmäßig lüftest, hell ohne pralle Sonne und bei rund 18 bis 24 °C im Substrat bilden sich meist nach 2 bis 6 Wochen Wurzeln. Basilikum und Minze wurzeln auch im Wasserglas.</video:description>
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      <video:title>Stofftopf oder Plastiktopf? Was der Luftschnitt an den Wurzeln bringt</video:title>
      <video:description>Im glatten Plastiktopf wachsen Wurzeln an der Wand im Kreis. Im Stofftopf trifft die Wurzelspitze an der Wand auf Luft und trocknet ein, dahinter verzweigt sich die Wurzel: der Luftschnitt. Das verringert Kreiswurzeln, verhindert sie aber nicht ganz: In einem Versuch mit jungen Bäumen waren die Kreiswurzeln zusammen rund ein Drittel kürzer. Beim Wachstum zeigten Versuche mit Bäumen und Sträuchern meist keinen verlässlichen Unterschied, zu Gemüse fanden wir keinen Vergleich. Dafür verdunstet mehr Wasser über die Wand: In einer Studie mit Sträuchern brauchte der Stofftopf 66 % mehr Gießwasser.</video:description>
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      <video:title>Welches Zelt passt zu deiner Lampe?</video:title>
      <video:description>Entscheidend ist nicht die Wattzahl, sondern der PPF-Wert der Lampe in µmol/s, also wie viel Pflanzenlicht sie pro Sekunde abgibt. Geteilt durch die Zeltfläche ergibt er das mittlere Licht pro Quadratmeter, aber nur als Obergrenze. Beispiel: SANlight EVO 4-80 mit laut Hersteller 725 µmol/s im Zelt 80 × 80 cm ergibt rechnerisch im Mittel höchstens 1.133 µmol/m²/s. SANlight gibt im Mittel 837 als Messwert an (Simulation: 877), in den Ecken rund 500, in der Mitte bis 1.254.</video:description>
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      <video:title>Wie groß muss der Topf sein?</video:title>
      <video:description>Ein zu kleiner Topf bremst das Wachstum: In einer Auswertung von 65 Studien brachte ein doppelt so großer Topf im Schnitt 43 % mehr Pflanzenmasse (Poorter und Kollegen 2012). In einem viel zu großen Topf kann die Erde um eine kleine Pflanze aber lange nass bleiben, die Wurzeln bekommen dann zu wenig Luft. Gartenberater empfehlen deshalb, schrittweise umzutopfen, jedes Mal 2,5 bis 5 cm mehr Durchmesser. Jeder Topf braucht Abzugslöcher.</video:description>
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