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Die Revolution beim Curing: So einfach gelingt die perfekte Fermentation mit Dryferm

GrowNova
Ernte & Veredelung / Kommentare 0

Die Ernte ist eingefahren, aber die nervigste Arbeit liegt noch vor dir: Wochenlanges Aufhängen, ständige Sorge vor Schimmel im Trockenraum und das tägliche "Burping" (Lüften) von unzähligen Einmachgläsern.

Was wäre, wenn du diesen Prozess radikal vereinfachen könntest? Dryferm verspricht genau das: Trocknen und Fermentieren in einem einzigen Schritt. Kein Lüften, kein Schimmelrisiko, maximaler Geschmack. Wir zeigen dir, wie die High-Tech Beutel funktionieren.

Das Problem: Traditionelles Trocknen ist riskant

Der klassische Weg zur perfekten Blüte ist ein Drahtseilakt. In Phase 1 (Trocknen) hängen deine Pflanzen 7–14 Tage im Zelt. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, droht Schimmel. Ist sie zu niedrig, trocknet alles zu schnell und schmeckt nach Heu.

In Phase 2 (Curing) im Glas musst du täglich lüften ("Burping"). Vergisst du es einen Tag, kann die ganze Ernte kippen. Zudem entweichen bei jedem Öffnen wertvolle Terpene (Aromastoffe) in den Raum, anstatt in der Blüte zu bleiben.

Die Lösung: Dryferm Weedmaster

Dryferm ist kein Curing-Beutel, sondern ein Trocknungs-System. Die spezielle Folie ist einseitig membranaktiv:

  • Wasserdampf (H₂O) kann von innen nach außen entweichen.
  • Sauerstoff (O₂) kommt nicht hinein.
  • Terpene werden im Beutel gehalten.
Dryferm Weedmaster Bags Set mit Clips
Trocknen & Veredeln in einem Beutel: Das Dryferm System.

Das Ergebnis ist eine anaerobe Fermentation. Während die Feuchtigkeit langsam entweicht, wird Chlorophyll (das Kratzen im Hals) abgebaut, aber die Aromen bleiben versiegelt.

Die 4-Schritte-Anleitung zur perfekten Ernte

Vergiss komplizierte Diagramme. Mit Dryferm folgst du einem simplen Prozess.

Schritt 1: Ernte & "Wet Trim"

Ernte deine Pflanzen. Entferne sofort alle großen Fächerblätter und maniküre die Blüten (Wet Trim). Es ist entscheidend, dass du so wenig Stängel wie möglich am Bud lässt, um Platz zu sparen und Schimmelnester zu vermeiden.

WICHTIG: Nass in den Beutel! Anders als bei Gläsern müssen die Blüten bei Dryferm frisch und nass in den Beutel. Bitte trockne sie NICHT vor. Die Membran braucht die hohe Anfangsfeuchtigkeit, um korrekt zu arbeiten.

Schritt 2: Abfüllen & Versiegeln

Fülle die nassen Blüten locker in den Dryferm Weedmaster-Bag. Stopfe den Beutel nicht voll! Als Faustregel gilt:

  • Ein 30x50 cm Beutel fasst ca. 150–250g nasse Blüten.

Streiche die überschüssige Luft vorsichtig heraus (kein Vakuum ziehen, nur sanft andrücken) und verschließe den Beutel luftdicht mit den mitgelieferten Clips.

Schritt 3: Die Kontrollphase (Wiegen)

Lege den Beutel flach an einen dunklen Ort (ideal: 17–22°C). Jetzt beginnt die Magie. Du musst den Beutel nicht öffnen. Dein einziges Werkzeug ist eine Waage.

Wiege den Beutel täglich zur gleichen Zeit. Du wirst sehen, dass das Gewicht stetig abnimmt, da Wasser durch die Membran verdunstet.

Schritt 4: Abschluss

Der Prozess dauert meist 7 bis 12 Tage. Deine Ernte ist fertig, wenn das Gewicht für 2–3 Tage konstant bleibt. Das bedeutet, die überschüssige Feuchtigkeit ist raus. Du kannst die Blüten nun im Beutel lagern oder umfüllen.

Achtung: Vermeide diese 3 Anfängerfehler!

Obwohl das System einfach ist, scheitern manche Grower an der Gewohnheit. Vertraue der Technik und vermeide Folgendes:

  • Fehler 1: Die Blüten vortrocknen

    Das Problem: Viele Grower trauen sich nicht, nasse Blüten einzupacken und hängen sie "zur Sicherheit" 2 Tage auf.

    Die Konsequenz: Die Luftfeuchtigkeit im Beutel ist zu niedrig, die Fermentation startet nicht und die Blüten trocknen zu schnell aus. Vertrau dem System: Nass rein!

  • Fehler 2: Den Beutel überfüllen

    Das Problem: Du stopfst so viel rein, wie geht, um Beutel zu sparen.

    Die Konsequenz: Im Inneren entstehen feuchte Nester, die keinen Kontakt zur Membran haben. Das kann zu Schimmel führen. Die Blüten müssen locker liegen.

  • Fehler 3: Ungeduld beim Wiegen

    Das Problem: Du beendest den Prozess, sobald die Blüten sich von außen "knusprig" anfühlen.

    Die Lösung: Gefühle täuschen, die Waage nicht. Warte wirklich, bis das Gewicht über mehrere Tage absolut stabil bleibt. Nur dann ist die Kernfeuchtigkeit aus dem Inneren der Blüte entwichen.

Fazit: Lohnt sich der Umstieg?

Wenn du den romantischen Prozess des täglichen "Glas-Öffnens" und "Bud-Schnupperns" liebst, bleib bei der alten Methode. Wenn du aber maximale Sicherheit, weniger Arbeit und besseren Terpen-Erhalt willst, führt kein Weg an Dryferm vorbei.

Besonders für Grower mit wenig Zeit oder Platzangst (Geruch!) ist diese Methode ein echter Gamechanger.

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Smart Growing – dein GrowNova Team

Häufig gestellte Fragen