Growzelt im Winter: Kalte Nächte und Kondenswasser
Im Winter ist die Zeltwand morgens nass? Woher kommt das Wasser?
Auf einen Blick · 8 Punkte · Video 1:20
- 1Lampe heizt mitBei Licht heizt deine Lampe das Zelt. Fast ihr ganzer Strom wird zu Wärme, auch bei LED.▶ 0:04
- 2Licht ausLicht aus heißt: Heizung aus. Im kalten Raum kühlt das Zelt ab. Wie kalt, zeigt ein Min-Max-Thermometer.▶ 0:10
- 3Kälte bremst WachstumKälte bremst das Wachstum. Tomate, Paprika, Basilikum, grob gesagt: nachts besser über 15 °C, unter 10 bis 12 °C wird es kritisch.▶ 0:18
- 4Kalte Luft fasst wenigerKalte Luft hält weniger Wasser. Licht an: 24 °C, 60 %. Bei 18 °C sind es rund 87 %, ohne dass Wasser dazukommt.▶ 0:29
- 5Der TaupunktBei knapp 16 °C ist die Luft voll. Das ist der Taupunkt. Kältere Flächen werden nass. Das kann die Zeltwand sein.▶ 0:39
- 6Nässe und GrauschimmelTropfen und nasse Blätter fördern Pilze wie Grauschimmel. Darum: im Dunkeln möglichst trocken.▶ 0:47
- 7Gießen und UmluftFür Gewächshäuser raten Fachleute: Gieß vormittags, nicht abends. Lass die Umluft auch nachts laufen. Im Zelt macht die Lampe Tag und Nacht.▶ 0:53
- 8Heizmatte statt OfenFür Anzucht und junge Pflanzen: eine Heizmatte mit Thermostat. Sie wärmt die Wurzeln von unten. Kein Gas- oder Petroleumofen: Er bringt Abgase und Wasserdampf.▶ 1:02
Im Winter heizt die Lampe das Zelt: Fast ihr ganzer Strom wird zu Wärme, auch bei LED. Geht das Licht aus, kühlt das Zelt im kalten Raum ab, die Luftfeuchte steigt, und unter dem Taupunkt schlägt sich Wasser nieder, zuerst an der kältesten Fläche; das kann die Zeltwand sein. Als grobe Linie aus mehreren Quellen wachsen Tomate, Paprika und Basilikum nachts besser über 15 °C, unter 10 bis 12 °C wird es kritisch. Für Gewächshäuser raten Fachleute, früh am Tag zu gießen und die Luft auch nachts zu bewegen; im Zelt macht die Lampe Tag und Nacht. Gas- und Petroleumöfen gehören nicht in den Growraum.
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Häufige Fragen
Wie kalt darf es nachts im Growzelt werden?
Das hängt von der Pflanze ab. Für Kräuter nennt die University of Massachusetts im Gewächshaus 15,6 °C (60 °F) als Nachttemperatur (Smith 2013). Basilikum ist kälteempfindlich, die RHS sät es erst ins Freie, wenn die Nächte beständig über 10 °C bleiben. Paprika und Chili kommen laut RHS mit etwa 12 °C zurecht, wachsen aber über 15 °C besser. Tomaten-Jungpflanzen sollen laut RHS mindestens 16 °C haben. Eine einzelne kühle Nacht muss nicht das Ende sein: In einem Versuch bekamen junge Paprikapflanzen fünf- oder siebenmal 12 Stunden Licht bei 21 °C und 12 Stunden Dunkelheit bei 6 °C. In der kalten Dunkelphase sank die Effizienz der Fotosynthese in den Blättern, gemessen per Chlorophyllfluoreszenz. Eine Stunde nach dem Wiedererwärmen im Licht erreichte sie wieder hohe Werte. Den Ertrag nennt die Zusammenfassung nicht (Gorbe und Kollegen 2015, nur die Zusammenfassung gelesen). Bei Tomaten reagieren Sorten verschieden: Bei 12 °C im Nachtmittel brachte „Moneymaker" 76 % des Ertrags bei 18 °C, das Wachstum von „Cherry" blieb unbeeinflusst (Shamshiri und Kollegen 2018).
Warum ist morgens die Innenseite meines Zelts nass?
Weil die Zeltluft abkühlt, wenn das Licht aus ist. Kalte Luft kann weniger Wasserdampf halten, die relative Luftfeuchte steigt. Erreicht die Temperatur den Taupunkt, schlägt sich Wasser nieder, zuerst an der kältesten Fläche (Deutscher Wetterdienst; Bartok, UMass Extension). Ein Beispiel: Bei 24 °C und 60 % liegt der Taupunkt bei knapp 16 °C (unsere Rechnung). Steht das Zelt in einem Raum mit 14 °C, kann die Zeltwand nach dem Ausschalten der Lampe kälter als dieser Taupunkt werden; dann beschlägt sie. Den Taupunkt für deine Werte zeigt der VPD-Rechner.
Soll ich die Abluft nachts ausschalten, damit es wärmer bleibt?
Das hängt von der Raumluft ab; Untersuchungen speziell für Growzelte haben wir nicht gefunden. Ohne Lampe fehlt im Zelt die Wärmequelle: Es kühlt auch mit abgeschalteter Abluft in Richtung Raumtemperatur ab; wie schnell, haben wir nicht gefunden. Läuft die Abluft, holt sie Raumluft ins Zelt. Hat diese einen tieferen Taupunkt als die Zeltluft, sinkt damit die Gefahr von Kondenswasser; ist die Abluft aus, bleibt mehr Feuchte aus Erde und Pflanzen im Zelt (unsere Folgerung). Den Taupunkt für Zelt und Raum zeigt dir der VPD-Rechner. Für Gewächshäuser raten Fachleute, abends und früh morgens kurz zu lüften und danach zu heizen, weil Lüften allein auskühlt, und die Luft mit Ventilatoren auch nachts in Bewegung zu halten (Bartok; Wick, Dicklow und Madeiras, UMass Extension). Ein Lüfter mit Thermostat der Bauart VENTS TT U schaltet nach der Temperatur zwischen der höchsten und der eingestellten Stufe um (Herstellerangabe VENTS).
Brauche ich im Winter eine Heizmatte?
Für Anzucht und junge Pflanzen kann sie sinnvoll sein: Sie wärmt das Substrat von unten. Pflanzen mit warmem Wurzelraum kommen mit kühlerer Luft besser zurecht, und mit Wärme von unten schlägt sich weniger Wasser auf den Pflanzen nieder (UMass Extension, Bartok, beide für Gewächshäuser). Die Raumluft heizt eine Matte mit 11 oder 60 W dagegen kaum. Mit einem Thermostat, dessen Fühler im Substrat steckt, hält die Matte eine Mindesttemperatur (Herstellerangabe ROOT!T: einstellbar von 10 bis 30 °C). Stell die Töpfe außerdem nicht direkt auf den kalten Boden (UMass Extension).
Kann ich einen Heizlüfter oder Gasofen in den Growraum stellen?
Von Gas-, Propan- und Petroleumöfen ohne Abgasrohr raten wir ab. Sie geben ihre Abgase in den Raum, die Pflanzen und Menschen schaden können, und dazu Wasserdampf (Bartok, UMass Extension). Ein Abluftlüfter kann außerdem dazu führen, dass Abgase aus Gasthermen oder Öfen im Haus zurückströmen; nach dem Einbau muss deshalb eine Fachperson prüfen, dass das nicht passiert (Herstellerangabe VENTS). Ein Heizlüfter gehört nicht an eine Mehrfachsteckdose: Er braucht 1.500 bis 2.000 W, eine Leiste ist auf rund 3.000 bis 3.500 W ausgelegt (Innenministerium Baden-Württemberg). Halte Brennbares mindestens einen knappen Meter entfernt und schalte Heizlüfter aus, wenn du den Raum verlässt oder schlafen gehst (U.S. Fire Administration). Das ist keine Rechtsberatung; maßgeblich sind die Anleitungen deiner Geräte.
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1Die Lampe heizt das Zelt
Im Winter ist die Lampe die wichtigste Wärmequelle im Zelt. Fast der gesamte Strom, den sie aufnimmt, wird am Ende im Raum zu Wärme.
Das ergibt sich aus zwei Teilschritten:
- Abwärme an der Leuchte: Ein Teil entsteht sofort an der Leuchte. Eine Studie zu Pflanzenfabriken rechnet bei einem LED-System mit 2,70 µmol/J damit, dass 48 % der Stromaufnahme direkt als Abwärme anfallen1.
- Licht wird zu Wärme: Der Rest ist Licht und wird zu Wärme, wenn es auf Blätter, Erde und Wände trifft. Die Fotosynthese bindet davon nur wenige Prozent: im Freiland meist unter 4 % der vom Blatt aufgenommenen Energie, unter optimalen Bedingungen etwa 8 %2.
Faustzahl: Eine Lampe mit 200 W gibt bei 18 Stunden Licht rund 3,6 kWh Wärme am Tag ab, ein Teil davon geht mit der Abluft hinaus*. Zum Vergleich der Lampenarten siehe LED oder NDL.
Geht das Licht aus, fehlt diese Wärmequelle, und das Zelt kühlt in Richtung Raumtemperatur ab. Wie schnell und wie weit, dazu haben wir keine Messungen an Growzelten gefunden.
2So misst du, wie kalt es nachts wird
Ein Min-Max-Thermometer speichert den höchsten und den tiefsten Wert seit dem letzten Zurücksetzen23. Morgens siehst du also, wie kalt es im Dunkeln war.
- Auf Pflanzenhöhe in die Mitte hängen, dorthin, wo die Pflanzen sind.
- Nicht an die Seitenwand und nicht ins direkte Licht. So rät es Bartok für Thermostate im Gewächshaus, dort bezogen auf Sonnenlicht24.
- Kalte Stellen meiden: Ein Fühler an einer kalten Stelle zeigt mehr Luftfeuchte an, als im Raum typisch ist25.
3Wie kalt darf es nachts werden?
Kälte bremst Pflanzen: Alle entwickeln sich bei Wärme schneller und bei Kälte langsamer. Wie lange eine Kultur braucht, bestimmt vor allem die Durchschnittstemperatur3.
Ist es am Tag deutlich wärmer als in der Nacht, werden die meisten Pflanzen höher34. Wie kalt es werden darf, hängt von der Pflanze ab:
| Pflanze | Nachts | Quelle |
|---|---|---|
| Die meisten Kräuter | 15,6 °C (60 °F), tagsüber rund 21 bis 24 °C | Smith 2013 ↗ |
| Basilikum | sehr kälteempfindlich, ins Freie erst, wenn die Nächte beständig über 10 °C bleiben | RHS ↗Brindisi und Simon 2023 ↗ |
| Tomate | Jungpflanzen mindestens 16 °C, optimal 18,5 bis 21 °C, Blütenfall unter 12,7 °C (Sorten reagieren verschieden stark) | RHS ↗Shamshiri und Kollegen 2018 ↗ |
| Paprika, Chili | kommen mit etwa 12 °C zurecht, wachsen über 15 °C besser | RHS ↗RHS ↗ |
Grobe Linie: nachts besser über 15 °C, unter 10 bis 12 °C wird es kritisch*. Basilikum mag es eher wärmer.
Die Werte 12 °C und 10 °C, unter denen Basilikum Kälteschäden zeigt, stammen aus Versuchen mit geernteten, gelagerten Blättern6 und lassen sich nicht direkt auf wachsende Pflanzen übertragen. Dieselbe Übersicht berichtet aber, dass Glühlampen als Zusatzlicht im Freilandtunnel Kälteschäden an wachsendem Basilikum verringerten, möglicherweise weil es dort von 16,1 auf 17,8 °C wärmer wurde. Als Optimum für Basilikum nennt sie rund 29 °C. Für Keimlinge direkt nach dem Keimen nennt die Seite Anzucht etwas kühlere Nächte, damit sie nicht weich und lang wachsen.
4Warum die Luftfeuchte nachts steigt
Warme Luft kann mehr Wasserdampf halten als kalte: Luft mit 21 °C fasst doppelt so viel wie Luft mit 10 °C13. Kühlt die Zeltluft im Dunkeln ab, steigt die relative Luftfeuchte, auch ohne dass Wasser dazukommt3.
| Temperatur | Luftfeuchte |
|---|---|
| 24 °C (Licht an) | 60 % |
| 22 °C | rund 68 % |
| 20 °C | rund 77 % |
| 18 °C | rund 87 % |
| 15,8 °C | gesättigt: der Taupunkt |
Taupunkt nach Deutschem Wetterdienst15; Zahlen: unsere Rechnung* mit der Formel der FAO14, die für 28 °C und 60 % dieselben 19,5 °C ergibt wie die Seite VPD.
Hohe Luftfeuchte sollte man außer bei der Anzucht meiden, besonders nachts3.
Die Luft im Zelt selbst enthält dabei nur wenige Gramm Wasser zu viel: In einem Zelt mit 120 × 120 × 200 cm sind es bei Abkühlung auf 14 °C rund 3 g. Viel Kondenswasser entsteht erst, wenn im Dunkeln weiter Wasser aus nasser Erde, Pfützen und von Blättern verdunstet*13. Wie viel das im Zelt ist, haben wir nicht gefunden.
5Wo das Wasser landet und warum das schadet
Kühlt eine Fläche unter den Taupunkt der Luft um sie herum ab, schlägt sich an ihr Wasser nieder. Sie wird zuerst klamm, dann bilden sich Tropfen, die an schrägen Flächen herunterlaufen können16.
Das passiert zuerst an den kältesten Flächen; im Gewächshaus beschlägt eine einfache Verglasung eher als eine doppelte13. Im Zelt kann die dünne Zeltwand, die an den kalten Raum grenzt, die kälteste Fläche sein. Messungen dazu haben wir nicht gefunden.
Nässe auf den Blättern hilft Pilzsporen beim Keimen, etwa denen des Grauschimmels (Botrytis), und Tropfen von oben verteilen Krankheitserreger von Pflanze zu Pflanze.
Entscheidend: Die Pflanzen von der Dämmerung bis zum Morgen trocken halten13, im Zelt also während der Dunkelphase.
Er bildet seine Sporen bei 10 bis 25,6 °C (50 bis 78 °F) und über 85 % Luftfeuchte und braucht dafür mindestens 7 Stunden Dunkelheit. Auf nassen Blättern keimen seine Sporen innerhalb von 2 Stunden17. Solche Bedingungen begünstigen Krankheiten, krank wird eine Pflanze aber nur, wenn ein Erreger da ist.
6Gießen, Lüften, Umluft: was hilft
Die Ratschläge stammen aus Merkblättern für Gewächshäuser, Untersuchungen speziell zu Growzelten haben wir nicht gefunden.
- Im ersten Teil der Lichtphase gießen, nicht kurz bevor das Licht ausgeht. Im Gewächshaus heißt der Rat: so früh am Tag, dass die Pflanzen bis zum Abend abtrocknen13; im Zelt zählt die Lichtphase statt der Uhrzeit*.
- Kein Wasser auf dem Boden stehen lassen13.
- Umluftventilatoren durchgehend laufen lassen13. Bei Basilikum raten Fachleute, gegen Abend zu heizen und zu lüften, die Luft mit Ventilatoren umzuwälzen und diese nachts laufen zu lassen17. Sanft bewegte Luft wirkt dagegen, dass die Luft an den Blättern unter den Taupunkt abkühlt.
- Abluft im Dunkeln hilft, wenn die Raumluft einen tieferen Taupunkt hat als die Zeltluft: Dann senkt jeder Luftwechsel den Taupunkt im Zelt und damit die Gefahr von Kondenswasser*.
Raumluft mit 14 °C und 60 % hat einen Taupunkt von rund 6 °C und enthält damit nur gut halb so viel Wasserdampf wie Zeltluft mit 24 °C und 60 % (Taupunkt knapp 16 °C)*. In einem feuchten Keller kann das anders sein.
Im kühlen Gewächshaus aber nicht ganz früh gießen: Wasser am frühen Morgen kühlt das Substrat weiter ab, wichtig vor allem bei kaltem Wasser4. Lüften und Heizen wirken am besten zusammen: Lüften ohne Heizen kühlt Raum und Pflanzen aus, Heizen ohne Lüften treibt die Temperatur zu hoch und kostet viel Energie. Bartok rät deshalb, abends nach Sonnenuntergang und früh am Morgen zwei- bis dreimal pro Stunde erst ein paar Minuten zu lüften, dann die Lüfter abzuschalten und zu heizen. Ein Zelt hat meist keine Heizung, mit der sich das nachmachen lässt.
Ein Lüfter mit Thermostat der Bauart VENTS TT U schaltet laut Betriebsanleitung auf die höchste Stufe, wenn die Luft wärmer ist als der eingestellte Sollwert, und läuft in der eingestellten Stufe weiter, wenn sie 2 °C darunter fällt18.
7Wärme von unten: die Heizmatte
Bei Anzucht und jungen Pflanzen kannst du zusätzlich die Wurzeln von unten wärmen. Das ersetzt aber keine warme Luft.
- Warmer Wurzelraum hilft: Pflanzen kommen damit besser mit kühlerer Luft zurecht4, und es schlägt sich weniger Wasser auf ihnen nieder19.
- Ideal für die meisten Pflanzen: 21 bis 24 °C im Wurzelraum19; seine Angaben beziehen sich auf Bodenheizungen in Gewächshäusern.
- Töpfe nicht direkt auf den Boden: Ohne Bodenheizung kann der Boden 5,6 bis 11 °C kälter sein als die Luft, und kaltes Substrat erhöht das Risiko für Wurzelfäulen4.
Im Kleinen geht Wärme von unten mit einer Heizmatte unter Töpfen oder Anzuchtschalen. ROOT!T beschreibt seine Hobby-Matten für die Anzucht unter einem Zimmergewächshaus2021. Mit einem Thermostat, dessen Fühler im Substrat steckt, hält die Matte eine Mindesttemperatur, beim ROOT!T-Thermostat einstellbar von 10 bis 30 °C22. Mehr dazu unter Anzucht.
Die Raumluft heizt eine Matte mit 11 oder 60 W kaum, verglichen mit einer Lampe mit 200 W*.
8Vorsicht beim Heizen
- Keine Gas-, Propan- oder Petroleumöfen ohne Abgasrohr. Ihre Abgase enthalten üblicherweise Schadstoffe wie Stickstoffdioxid und Kohlenmonoxid, bei Petroleum auch Schwefeldioxid und Formaldehyd; bei unvollständiger Verbrennung mehr. Sie können Pflanzen und Menschen schaden und bringen zusätzlich Wasserdampf, der nachts kondensiert26.
- Abluftlüfter und Feuerstätte: Ein Abluftlüfter kann den sicheren Betrieb von Geräten mit Gas oder anderen Brennstoffen beeinträchtigen, auch in anderen Räumen, weil Verbrennungsgase zurückströmen können, im schlimmsten Fall bis zur Kohlenmonoxidvergiftung. Steht im Haus eine Gastherme oder ein Ofen, muss nach dem Einbau des Lüfters eine Fachperson prüfen, dass keine Verbrennungsgase zurückströmen18.
- Heizlüfter nie an Mehrfachsteckdosen: Eine Leiste ist auf rund 3.000 bis 3.500 W ausgelegt, ein Heizlüfter braucht schon 1.500 bis 2.000 W. Leisten nie hintereinanderstecken; Rauchmelder werden für alle Häuser und Wohnungen empfohlen27.
- Abstand halten: Brennbares mindestens einen knappen Meter (3 Fuß) von Heizgeräten fernhalten, Heizlüfter ausschalten, wenn du den Raum verlässt oder schlafen gehst28.
Im Zweifel temperierst du den Raum besser über die vorhandene Heizung.
Das ist keine Rechtsberatung; maßgeblich sind die Anleitungen deiner Geräte.
Mehr dazu
Quellen anzeigen (28)
- Plant factories: Reducing energy demand at high internal heat loads through façade design · Graamans, Tenpierik, van den Dobbelsteen und Stanghellini, Applied Energy 262 (2020)
- Analysis of Environmental Effects on Leaf Temperature under Sunlight, High Pressure Sodium and Light Emitting Diodes · Nelson und Bugbee, PLOS ONE 10 (2015)
- Technically Speaking: Controlling greenhouse temperature for successful production · Runkle, Michigan State University, Greenhouse Product News (2024)
- Growing-on at Cooler than Optimum Temperatures · UMass Extension Greenhouse Crops and Floriculture Program (aktualisiert 2026)
- Herb Bedding Plants: Pest Management for Herb Bedding Plants Grown in the Greenhouse · Smith (Hrsg.), UMass Extension (2013)
- Preharvest and postharvest techniques that optimize the shelf life of fresh basil (Ocimum basilicum L.): a review · Brindisi und Simon, Frontiers in Plant Science 14 (2023)
- How to grow basil · Royal Horticultural Society (RHS)
- How to grow tomatoes · Royal Horticultural Society (RHS)
- How to grow sweet peppers · Royal Horticultural Society (RHS)
- How to grow chillies · Royal Horticultural Society (RHS)
- Review of optimum temperature, humidity, and vapour pressure deficit for microclimate evaluation and control in greenhouse cultivation of tomato: a review · Shamshiri und Kollegen, International Agrophysics 32 (2018)
- Effect of low temperature during the night in young sweet pepper plants: Stress and recovery (Zusammenfassung) · Gorbe, Heuvelink, Jalink und Stanghellini, Acta Horticulturae 1099 (2015)
- Reducing Humidity in the Greenhouse · Bartok, UMass Extension (aktualisiert 2026)
- Crop evapotranspiration, Kapitel 3: Meteorological data (FAO Irrigation and Drainage Paper 56) · Allen und Kollegen, FAO (1998)
- Wetter- und Klimalexikon: Taupunkt · Deutscher Wetterdienst
- Wetter- und Klimalexikon: Tauerscheinungen · Deutscher Wetterdienst
- Downy Mildew of Basil · Wick, Dicklow und Madeiras, UMass Extension (aktualisiert 2024)
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- ROOT!T Heat Mat Thermostat, Bedienungsanleitung · HydroGarden (ROOT!T), Herstellerangabe
- Essentials Digital Min-Max Thermo Hygrometer · HydroGarden, Herstellerangabe
- Selecting and Maintaining Thermostats · Bartok, UMass Extension (2005, aktualisiert 2026)
- The Beginner's Guide to Humidity Measurement (Good Practice Guide 124) · Bell, National Physical Laboratory (2012), Kopie bei Process Sensing Technologies (Rotronic)
- Problems With Using Unvented Greenhouse Heaters · Bartok, UMass Extension
- Brandrisiko durch Mehrfachsteckdosen · Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg
- Heating Fire Safety · U.S. Fire Administration (FEMA), geprüft 2023
* Eigene Rechnung, Übertragung oder Einordnung der GrowNova-Redaktion auf Grundlage der genannten Quellen.
Begriffe erklärt im Grow-Glossar · Stand: 09.10.2026 · GrowNova Redaktion · Alle Erklärvideos